Mitglieder

Daniel Mair Presse_Daniel_Mair
stammt aus Bozen in Südtirol (Italien). Sein Kirchenmusikstudium an der Musikuniversität Wien (Gregorianik bei Josef Kohlhäufl) absolvierte er mit A-Diplomprüfungen in Orgel und Improvisation sowie Chor- und Ensembleleitung (einschließlich Stimmbildung). Bei Franz Karl Praßl spezialisierte er sich in einem Magisterstudium an der Kunstuniversität Graz auf das Fach Gregorianik, das er 2005 mit Auszeichnung und dem Würdigungspreis der Universität meisterte. Außerdem nahm Mair an Meisterkursen (u.a. bei Godehard Joppich), Seminaren und Fortbildungen in den verschiedensten musikalischen Bereichen teil. Er ist Gewinner des „Guidoneum Award“ 2009 für besondere künstlerische Verdienste im Bereich des Gregorianischen Chorals. Daniel Mair kann bereits auf eine langjährige Berufserfahrung als Kirchenmusiker und Chorleiter verweisen. Gegenwärtig ist er Kirchenmusikreferent der Erzdiözese Wien, künstlerischer Leiter (Magister choralis) der Choralschola der Wiener Hofburgkapelle sowie Kirchenmusiker in der Pfarre St. Elisabeth (Wien IV). Er ist Mitbegründer und musikalischer Leiter der Wiener Choralschola. Am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien unterrichtet Mair Deutschen Liturgiegesang.

Benno Hüttler Benno
geboren 1977 in Wien, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Rahmen eines Cellounterrichts in der Volksschulzeit. Als Sopransolist konnte er bei den Wiener Sängerknaben weitere Erfahrungen künstlerischer Natur sammeln. Seit 1993 ist er Mitglied der Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, die regelmäßig den Gregorianischen Choral in der Sonntagsmesse lebendig werden lässt. Als vielseitiger Chorsänger hat er sich in diversen Wiener Chören, Ensembles, Kirchenmusiken und Choralscholen verdient gemacht, u.a. Concentus Vocalis, PolyhymniA Alte Universität Wien, Chor der Neuen Oper Wien und der Wiener Choralschola. Diese ist zuletzt beim 54. Concorso Polifonico Internazionale „Guido d’Arezzo“ 2006 in Arezzo in der Kategorie Canto monodico cristiano als bestes Ensemle ausgezeichnet worden. 
Für Benno Hüttler ist neben seiner Familie und der Forschungstätigkeit an der Universität für Bodenkultur die sängerische Tätigkeit zu einem wesentlichen Bestandteil seines Lebens geworden. 
Die Liebe zur frühen Vokalmusik entdeckte er auf der Suche nach dem Bindeglied zwischen Gregorianischem Choral und der Barockmusik.

Alex Braun Alex
geboren 1969 in Sargans (Schweiz), schloss ebenda die Ausbildung zum Primarlehrer ab und unterrichtete danach 5 Jahre in der Schweiz. 1996 übersiedelte er nach Wien, studierte Wirtschaftsinformatik und unterrichtete nebenbei an einer AHS. Seit 2000 arbeitet er in den Bereichen e-learning und SAP als Consultant.
Seine Liebe zur Musik und insbesondere dem Gesang wurde bereits während der Schulzeit in einem Kinderchor geweckt. Später übernahm er selber die Chorleitertätigkeit in Kinder- und Erwachsenenchören. Er besuchte Kurse in Chorleitung bei Karl Scheuber, Zürich, und Erwin Ortner, Wien. Seine stimmliche Ausbildung begann er bei Adelheid Krauss, St. Gallen, von 1993-1995 solistische Ausbildung bei Matthias Toggenburger, Winterthur. Seither singt Alex Braun Konzerte im Bereich Kirchenmusik und Lied. In Wien ist Alex Braun Mitglied in verschiedenen Chören, u.a. Concentus Vocalis, PolyhymniA Alte Universität Wien und Wiener Choralschola.
Ein besonderes Anliegen ist Alex Braun die frühe Kirchenmusik, insbesondere das gregorianische Chorgebet, vertieft in längeren Aufenthalten in der Abbay d’Hauterîve (bei Frybourg, Schweiz), einem Zisterzienserkloster.

Johannes Kobald Johannes
wurde in Klagenfurt geboren. Den ersten Klavierunterricht erhält er mit sechs Jahren.
 Von 1990 bis 1992 studiert er Instrumentalpädagogik Klavier, Orgel und Jazz am Kärntner Landeskonservatorium, von 1992 bis 2000 Katholische Kirchenmusik an der Universität für Musik Wien (Abschluss mit Auszeichnung und Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft & Kultur).
 Nach dem Studium arbeitet er als Tontechniker im Tonstudio Klaus Kobald. Neben der Tätigkeit als Komponist, Arrangeur, Korrepetitor und Aufnahmeleiter ist KobaldMitglied der Wiener Choralschola unter Leitung von Daniel Mair. Mit Anne Innerwinkler gründet Kobald 1999 das DuoProton, (Orgel zu vier Händen). 2001 übernimmt er die Leitung der TNO Big Band Mödling. 2005 übernimmt Kobald die musikalische Leitung des Chores und Orchesters der Schlosskapelle Schönbrunn. 2007-2008 ist er Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben und absolvierte mit ihnen Konzerttourneen nach Südkorea, USA, Kanada und Italien.
Er arrangierte u.a. das Musical „Bambolona“(2003) und „Magic Mozart“ (2006) für die Herbsttage Blindenmarkt.
 Kompositionsaufträge für ORF, Wiener Sängerknaben, ÖGZM, Universität für Musik, Hortus Musicus, Jesuitenkirche Innsbruck, Heart – Voice & Soul, Gesellschaft Kärntner Slowenen in Wien, Collegium Innsbruck, Wiener Orgelkonzerte, Museum Angewandter Kunst-Wien (MAK) runden sein umfangreiches Arbeitsspektrum ab.
 Von 2003 bis 2010 übernimmt er die Leitung des Chores „W.U. CHOR WIEN“ und 2010 erhält er den Bacheler of Arts im Fach Klavier-Instrumentalpädagogik am Vienna Konservatorium in Wien.
Seit 2008 arbeitet Johannes Kobald als Klavierpädagoge an der Beethoven Musikschule Mödling, NÖ und freischaffender Komponist.

Michal Kucharko Michal
Michał Kucharko stammt aus Polen und studierte Kirchenmusik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien (Gregorianik bei Kees Pouderoijen, Abschluß mit Auszeichnung und Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung in Wien). Kirchenmusik-Referent der Stadt Wien, Künstlerischer Leiter des Chores der Schlosskapelle Schönbrunn. Neben seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker in Wien ist Michał Kucharko Mitglied des Arnold Schoenberg Chores (Assistent von Erwin Ortner) sowie Mitglied der Wiener Choralschola. Sein Engagement auf dem Gebiet des gregorianischen Chorals führte zu einer langjährigen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, mit dem er als Solist und Leiter der Choralschola des Arnold Schoenberg Chores aufgetreten ist. Referent für Gregorianik bei verschiedenen Kursen in Österreich. Seit 2013 Lehrtätigkeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Lorin Wey Lorin
wurde 1990 in eine Schweizer-Amerikanische Musikerfamilie in Bern geboren. Als die Familie 1994 nach Wien zog, erhielt er seine erste musikalische Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben. Es folgten zahlreiche Auftritte als Knabensopransolist in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich und den USA. Nach dem Musikgymnasium begann er 2007 mit dem Studium der Musikwissenschaft welches er 2011 mit Auszeichnung abschloss. Seit 2010 studiert er am Konservatorium Wien bei KS Gabriele Sima Sologesang. Er ist fixes Mitglied zahlreicher Vokal-Ensembles wie der Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, der Wiener Choralschola oder dem Ensemble VieVox und als Gast auch häufig beim international renommierten Renaissance-Ensemble Cinquecento tätig. Als Tenorsolist ist er unter anderem in verschiedenen Kirchen Wiens bei Aufführungen von Messen oder Kantaten zu hören. Sein erstes Opern-Engagement erfolgte im Frühjahr 2013 in einer Produktion der Neuen Oper Wien (Leitung: W. Kobéra) in der Wiener Kammeroper. Dort sowie bei Gastspielen in Szeged (Ungarn), Bratislava und Avignon, wird er 2014 auch als „Lawyer“ in Sir Harrison Birtwistles‘ Oper „Punch and Judy“ zu hören sein.

Robert Kovács Robert Kovács
wurde in Ungarn geboren und erhielt mit 5 Jahren seinen ersten Klavierunterricht; mit 12 begann er Orgel zu spielen. Nach dem Abschluss am Konservatorium in Budapest studierte er Konzertfach Orgel (u.a. bei Hans Haselböck und Peter Planyavsky) und Kirchenmusik an der Wiener Musikuniversität, die er 2002 mit Auszeichnung abschloss.
Er ist Preisträger mehrerer internationaler Improvisationswettbewerbe, darunter Finalist (2004) und 1. Preis (2006) in Haarlem und 1. Preis und Publikumspreis in Schlägl (2008).
Robert Kovács ist Gründungsmitglied der Wiener Choralschola, war 2004-2006 Stiftsorganist im Stift St. Florian (OÖ) und ist seit 2009 Domorganist und Kirchenmusikreferent der Diözese Eisenstadt.
Seine vielfältige, internationale solistische Konzerttätigkeit geht über die Grenzen Europas hinaus nach Asien und in die USA. Er tritt regelmäßig auch mit namhaften Solisten, Chören und Orchestern (Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, RSO Wien, Tonkünstlerorchester Niederösterreich u.a.) im In- und Ausland auf, u.a. in Wien (Musikverein, Konzerthaus). In der laufenden Saison konzertierte er u.a. in London (Royal Albert Hall), Osaka, Luzern und Strasbourg.

Marco Paolacci Marco
wird 1985 in Bozen (Italien) geboren und erhält bereits ab dem Alter von sechs Jahren seinen ersten musikalischen Unterricht am Akkordeon, dem Klavier und der Klarinette. Einige Jahre später setzt er seine Ausbildung am Konservatorium von Bozen in den Fächern Orgel (Prof. M. Niederbacher) und Klarinette (Prof. R. Gander) fort. Schließlich wird Marco Paolacci 2007 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen und studiert an dieser Einrichtung Orgel Konzertfach bei Peter Planyavsky – seit 2012 bei Pier Damiano Peretti – sowie Kirchenmusik (u.a. bei Erwin Ortner, Ingrun Fußenegger und Wolfgang Sauseng). 2012 wird er mit einem Leistungsstipendium dieser Universität ausgezeichnet.
Im Sommersemester 2013 absolviert Marco Paolacci die Masterprüfung in Kirchenmusik in den Schwerpunkten Chorleitung und Gregorianik mit Auszeichnung.
Im Jahr 2013 ergänzt er seine musikalische Ausbildung durch einen Auslandsaufenthalt am Conservatoire à rayonnement régional von Toulouse, an dem er Orgel und Cembalo bei Michel Bouvard und Jan Willem Jansen studiert.
Neben seinen Studien ist Marco Paolacci Chorleiter des Louis Braille Chores Wien, einem Chor, der neben sehenden auch blinde Sänger zu seinen Mitgliedern zählt. Auch war er  Assistent beim Universitätschor Wien. Kirchenmusikerstellen hatte er am Karmelitenkonvent (Wien XIX) und an der Lainzer Konzilsgedächtniskirche (Wien XIII).
Seit September 2014 ist Marco Paolacci als Stiftskapellmeister / Stiftsorganist am Stift Zwettl in Niederösterreich beschäftigt. In dieser Position leitet er unter anderem die Zwettler Sängerknaben und die von ihm gegründeten Ensembles, den Mädchenchor Puaellae Clara Vallensis und den Stiftskirchenchor Zwettl. Auch ist er für die konzertante Aktivität am Stift sowie die Pflege der historischen Orgel von Johann Iganz Egedacher (III/35) aus dem Jahr 1731 verantwortlich.
Wichtige musikalische Impulse erhielt Marco Paolacci bei zahlreichen Meisterkursen. Er tritt in verschiedenen Ländern Europas als Konzertorganist in Erscheinung (Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Slowakei). Er arbeitete bereits mit Rundfunk und Fernsehstationen zusammen (Radio Stephansdom, ORF III). 2008 zählte er beim 1. internationalem Orgelwettbewerb Daniel Hertz in Brixen zu den Preisträgern.

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